Dieser Ort und sein Name haben eine lange Geschichte. Vor ca. 2000 Jahren siedelten hier die ersten Menschen. Das waren die Kelten. Zeugnisse aus dieser Zeit lassen sich in grosser Zahl bei den Wanderungen durch die Wälder der Umgebung finden. Den Kelten folgten die Römer und diese erfanden für diesen idyllischen Ort an der Nahe den schwer aussprechbaren Namen "Cruciniacum", der sich im Laufe der Jahrhunderte in "Crucenia" wandelte und im Mittelalter zu Kreuznach wurde.
Doch die Römer erfanden nicht nur den Namen für dieses herrliche Fleckchen Erde. Sie brachten auch den Weinbau an die Nahe.




Das eigentliche Kreuznach, so wie wir es auch heute noch kennen, begann seine Entwicklung im 12./13. Jahrhundert. Anfang des 13.Jahrhunderts errichteten die Grafen von Sponheim die Kauzenburg. Unter ihrem Schutz entstanden beiderseits der Nahe die beiden alten Stadtteile, verbunden durch die Steinbrücke. Auf den Pfeilern dieser Brücke wurden um 1300 die Brückenhäuser erbaut. Diese fanden erstmals 1495 urkundliche Erwähnung und gehören zu den Sehenswürdigkeiten Bad Kreuznachs.
 
Im 19. Jahrhundert und zwar genau 1817 entstand in Kreuznach das erste Rodonsolbad der Welt. Es entwickelte sich schnell zu einem beliebten Erholungsort für Kur- und Badegäste aus ganz Europa. Ihr Domizil fanden die Gäste im schnell wachsenden Kurviertel auf der Naheinsel. Da zu einem richtigen Kurort auch ein Kurhaus gehört, wurde ein solches 1913 nach Plänen von Prof. Emanuel von Seidel erbaut. Dieses prächtige Bauwerk können Sie heute als Parkhotel im Kurpark bewundern. Doch erst seit 1924 heisst unsere Stadt auch amtlich "Bad Kreuznach".
Unsere reizvolle Kurstadt "Bad Kreuznach" bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten. Neben dem über die Grenzen bekannten und geschätzten Nahewein sei auch auf die hier gezüchtete wunderschöne Rose "Crucenia" verwiesen. Dieser klangvolle und geschichtsträchtige Name wurde übrigens 1979 den neuen Kurthermen und auch der alten Kurbahn als Beiname zugefügt.